Unsere Kunden benötigen Beteiligungskapital

 

Wir vermitteln die richtigen Investoren

 

Beteiligungskapital spielt in allen Phasen des Unternehmenszyklus eine Rolle.
Beispielsweise, wenn es im Rahmen von Venture Capital und Private Equity darum geht:

das Wachstum eines etablierten Betriebs voranzutreiben
einem jungen Unternehmen den Start zu ermöglichen
die Unternehmensnachfolge finanziell umzusetzen
den Kauf eines Unternehmens zu finanzieren

Eine Kapitalbeteiligung ist eine Frage des Vertrauens. Ebenso wie die Investorensuche. Daher bringen wir unsere Kunden gezielt mit Investoren zusammen, die zu den gemeinsamen Zielen passen.Investorensuche

Investorensuche: Beteiligungskapital ist ein strategischer Erfolgsfaktor

Beteiligungen an Unternehmen sind wichtige Finanzierungsquellen, um strategische Projekte voranzubringen. Dazu zählen sowohl die Gründung eines Unternehmens als auch dessen Wachstum, der Ausbau oder die Nachfolge.

Mit dem Entscheid, einen Kapitalgeber ins Boot zu holen, ändert sich auch einiges für die bisherigen Eigentümer. So wird der künftige Investor nicht nur neues Geld einbringen, sondern auch sein Know-how und sein etabliertes Netzwerk. Zudem wird es ihm ein Anliegen sein, die Entwicklung des Unternehmens eng zu begleiten und mitzuprägen.

Ein überzeugendes Konzept und ausreichend Zeit

Für die Investorensuche benötigen die Eigentümer ein gut durchdachtes, klar strukturiertes und aussagekräftiges Konzept bzw. einen Businessplan. Sie müssen sich zudem frühzeitig im Klaren sein, dass die neuen Miteigentümer ihre eigene Sichtweise einbringen werden, da es ihnen wichtig ist, dass das Engagement erfolgreich sein wird.

Gleichzeitig ist zu berücksichtigen, dass die zeitliche Dimension eine wesentliche Rolle spielt. Typischerweise wird sie häufig unterschätzt: Von der Vorbereitung über die Suche, von den ersten Kontakten bis hin zu den Verhandlungen und danach von den abschliessenden Gesprächen bis zur Auszahlung der Finanzierung ist mit einem Zeitrahmen von mindestens drei bis neun Monaten zu rechnen.

Grundsätzlich gibt es in der Praxis zwei Arten der Beteiligung:

Die direkte bzw. offene Beteiligung

Erwerb von Anteilen

  • Bei der direkten bzw. offenen Beteiligung erwirbt der Investor Anteile am Nominalkapital und wird damit Aktionär (bei der AG) bzw. Gesellschafter (bei der GmbH) mit allen damit verknüpften Rechten und Pflichten.
  • Damit verbunden sind die Stimm- und Mitentscheidungsrechte. Zudem werden die neuen Kapitalgeber an den stillen Reserven des Unternehmens und auf diese Weise am Wert des Unternehmens beteiligt, was dem Investor wiederum den Weg für einen potenziellen Verkaufsgewinn ebnet.
  • Bei Unternehmen, die bereits bestehen und die die Beteiligung für Sanierungs- oder Wachstumsschritte benötigen, werden die Anteile im Rahmen einer Kapitalerhöhung bereitgestellt oder durch den Erwerb von bestehenden Aktien erworben.

Gesellschaftervereinbarung und Verkaufsperspektive

  • Die Zusammenarbeit zwischen der Beteiligungsgesellschaft bzw. den Investoren auf der einen und den Mitgesellschaftern auf der anderen Seite wird in einer Gesellschaftervereinbarung geregelt, die aber nur im Innenverhältnis rechtsverbindlich ist. Gegen aussen treten die Investoren mit unbeschränkten Rechten und Pflichten eines offenen Gesellschafters auf.
  • Die Dauer einer offenen Beteiligung ist grundsätzlich nicht begrenzt, sondern bleibt bestehen, bis die Anteile weiterverkauft werden.
  • Im Gegensatz zu einem strategischen Investor wird ein Finanzinvestor jedoch nach einer bestimmten Zeit (in der Regel zwischen vier und sieben Jahren) das Investment wieder veräussern wollen. Für diese ist es daher wichtig, schon im Rahmen der Investorensuche und damit zu Beginn der Investition eine Verkaufsperspektive zu haben.

Minderheitsbeteiligung oder vollständige Übernahme

  • Wesentlich für den Einfluss und damit die Position des Investors ist die Höhe der Beteiligung.
  • Diese kann von einer Minderheitsbeteiligung ohne Sperrminorität bis hin zur vollständigen Übernahme von Unternehmen reichen.
  • Oftmals erwarten Kapitalgeber, die sich vorderhand als Minderheitsaktionäre einbringen, dass sie die finanzielle Mehrheit und die Führung des Unternehmens vertraglich zugesichert erhalten, sollten sich die Ertragslage des Unternehmens wesentlich verschlechtern und dadurch die Zukunftsperspektiven drastisch sinken. Diese Aspekte sind bei der Investorensuche frühzeitig zu berücksichtigen.

Die stille Beteiligung

Gläubigerstatus

  • Bei dieser Form der Beteiligung gewährt der Investor bzw. die Beteiligungsgesellschaft dem nachsuchenden Unternehmen ein Darlehen.
  • Es nimmt somit einen Gläubigerstatus ein.

Rangrücktritt

  • Das Darlehen ist in der Regel nicht besichert und wird mit einem Rangrücktritt versehen.
  • Auf diese Weise wirkt die stille Beteiligung als erweitertes Eigenkapital: Es kann, da es mit einem Rangrücktritt versehen ist, erst zurückbezahlt werden, wenn vorgängig die Guthaben aller anderen Gläubiger zurückgeführt worden sind.

Verzinsung

  • Die Darlehenszinsen bleiben üblicherweise während der gesamten Laufzeit unverändert.
  • Es gibt jedoch Varianten mit variabler Verzinsung, die sich an den Ergebnissen orientieren, zudem eine mit progressiver Zinsentwicklung oder eine mit der Möglichkeit, vom Wertzuwachs profitieren zu können.

Selten: Mittragen von Verlusten

  • Die Annäherung an Eigentumsverhältnisse kann insofern ausgestaltet werden, als auch Verluste durch die Darlehensgeber mitzutragen sind – eine Variante, die jedoch selten angewendet wird.
  • Regelmässig geregelt werden jedoch die Möglichkeiten der Mitwirkung und der Umfang der Informationen, die zur Verfügung zu stellen sind.

Die Beteiligung (ob offen oder still) dauert normalerweise zwischen fünf und sieben Jahre. Danach werden die Aktien entweder durch das Unternehmen zurückgekauft – sofern bis zu jenem Zeitpunkt ausreichend Liquidität vorhanden ist –, oder die Anteile werden an einen strategischen Investor bzw. in einem IPO verkauft.

Vorteile für das Unternehmen

  • Sowohl durch die direkte als auch durch die indirekte Beteiligung erhöht sich die Eigenkapitalquote. Daraus resultieren eine gestärkte Bonität und ein besseres Rating, was wiederum Raum für weitere Fremdfinanzierungen ermöglicht.
  • Mit den zusätzlichen Mitteln kann das Unternehmen schwierige wirtschaftliche Zeiten besser überbrücken.
  • Die Kontakte der Investoren und das zusätzliche unternehmerische Know-how stärken das Unternehmen. Mit dem Netzwerk, das sich auf diese Weise erschliesst, können Businesspläne verfeinert und konkretisiert, neue Finanzierungsquellen erschlossen, Marketing- und Vertriebsstrategien professionalisiert und Kooperationspartner gewonnen werden.
  • Zudem ergeben sich so im Hinblick auf den anstehenden Exit Beziehungen, die das Einbinden eines strategischen Käufers oder einen IPO Erfolg versprechender werden lassen.

Nachteile für das Unternehmen

  • Der Aufwand, um Investoren finden und überzeugen zu können, ist in der Regel beträchtlich.
  • Zudem müssen die bereits vorhandenen Businesspläne oftmals stark überarbeitet und auf die Bedürfnisse der künftigen Kapitalgeber zugeschnitten werden. Insbesondere die Zahlenbasis ist in diesem Zusammenhang üblicherweise wesentlich auszubauen.
  • Die Suche nach Investoren beansprucht viel Zeit und Energie. Das bedingt, dass die Suche nach Investoren frühzeitig aufgenommen werden muss, da von der ersten Anfrage bis zur Finanzierung ohne weiteres drei bis sechs Monate vergehen können.
  • Das Informationsbedürfnis der Investoren kann beträchtlich sein, was einen entsprechend umfangreichen Aufbereitungsaufwand nach sich zieht. Zudem behalten sich Investoren ein Mitspracherecht, nicht zuletzt natürlich in Verwaltungsräten, vor.

Die einzelnen Komponenten des Prozesses werden individuell an die jeweilige Ausgangslage und die Zielvorgabe angepasst.

Die Investorensuche orientiert sich daher ausgeprägt an den konkreten Voraussetzungen, Bedürfnissen und Zielen der Auftraggeber und ist in erster Linie eine Frage des Vertrauens (siehe auch Beitrag in der NZZ).

 

 


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