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Investitionsstau als Risiko

Publiziert von André Pahud am 4. November 2018 unter Unternehmensverkauf

 

Investitionsstau als Risiko

 

 

Empirische Untersuchungen zeigen, dass ein Investitionsstau das Risiko für die Unternehmensnachfolge beträchtlich erhöhen kann.

 

Durch Investitionsstau steigt das Risiko,
dass die Nachfolge scheitert

Empirische Untersuchungen zeigen, dass der Investitionsgrad im Vorfeld von Unternehmensnachfolgen regelmässig deutlich abnimmt.

Dies erzeugt einen gefährlichen Investitionsstau. Parallel dazu steigt das Risiko, dass die Nachfolge scheitern könnte.

Aus Sicht des Eigentümers ist das eher zögerliche Investitionsverhalten zwar nachvollziehbar: Oft wirken sich Investitionen erst langfristig aus.

Zudem ist fraglich, ob Mittel, die zwei oder drei Jahre vor dem geplanten Verkauf investiert werden, sich auch tatsächlich im Kaufpreis niederschlagen.

 

Investitionen steigern die Ertragskraft –
und somit den Unternehmenswert

Anderseits sind Investitionen wesentliche Voraussetzungen für Wachstum.

Werden diese Vorhaben zu sehr zurückgebunden, würde dies kurz- bis mittelfristig nicht nur die Ertragskraft schwächen, sondern auch die Zukunftschancen schmälern.

Für einen verkaufswilligen Unternehmer ist eine zurückhaltende Investitionsstrategie daher gefährlich.

Denn Investoren könnten ihr anfängliches Interesse an einer Übernahme verlieren. Oder sie überlegen sich, zu einem wesentlichen tieferen Preis zu kaufen, als dies mit unverminderter Investitionstätigkeit der Fall gewesen wäre.

 

 

© ap pahud & partner

 

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