Mit dem Blick des Käufers

 

Mit Vorsprung in die Verhandlungen

Die verkäuferseitige Due Diligence (Vendor Due Diligence) bildet eine wertvolle Basis, um als Verkäufer den Blick für das eigene Unternehmen zu schärfen und gut vorbereitet in die anstehenden Verkaufsverhandlungen einzusteigen.

In dieser zentralen Phase organisieren und koordinieren wir den gesamten Prozess der Vendor Due Diligence.

 


 

Vendor Due Diligence als wichtige Argumentationsbasis

Eine verkäuferseitige Due Diligence ist zwar prima vista eher ungewöhnlich. Dennoch spricht einiges für eine solche Prüfung.

Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass der Unternehmer oder die Unternehmerin besser auf den anstehenden Verkaufsprozess vorbereitet ist. Dadurch können Unsicherheiten in den Verhandlungen oder Überraschungen im Verlauf der Verkaufsgespräche weitgehend vermieden oder allenfalls ganz ausgeschlossen werden.

Der Wissensvorsprung über das eigene Unternehmen nimmt dadurch nochmals massgeblich zu. Gleichzeitig wird der Blick geschärft: Man betrachtet nun das Unternehmen mit den Augen des potenziellen Käufers, nimmt wahr, was verbessert werden sollte, und stellt somit fest, mit welchen Argumenten die eigene Verhandlungsposition gestärkt werden kann.

Dazu kommt, dass der Verkaufsprozess mit einer Vendor Due Diligence deutlich gestrafft wird. Insbesondere im Auktionsverfahren werden die Interessenten gleich zu Beginn der Prüfungsphase auf dasselbe Informationsniveau gehoben, so dass die käuferseitigen Prüfverfahren in der Regel kürzer ausfallen dürften.

Auch hinsichtlich der Finanzierung kann der Prozess schneller vorangetrieben werden, da sich die Kredit- oder Kapitalgeber schon relativ früh an den Ergebnissen der Vendor Due Diligence orientieren können.

 


 

Eine gute Verkaufsposition einnehmen

Zudem kann so das Ziel, das Unternehmen in eine gute Verhandlungsposition zu bringen und auf den Übergabeprozess optimal vorzubereiten, erreicht werden.

Im Weiteren werden das Prüfverfahren werden allfällige Risiken (die insbesondere aus Käufersicht als solche eingeschätzt werden) hervorgehoben und transparent gemacht. Für den Eigentümer ergibt sich dadurch die Chance, bereits in den Vorbereitungsarbeiten nach geeigneten Massnahmen zu suchen.

Beispielsweise können auf diese Weise Reportings und Planzahlen rechtzeitig auf ihre Plausibilität hin überprüft werden, so dass allfällige Differenzen bekannt sind, bevor die Verkaufsdokumentation erstellt ist oder die Verhandlungen begonnen haben.

Sollten demgegenüber Anpassungen während des eigentlichen Verkaufsprozesses nötig werden, würde dies im Verkaufsprozess in der Regel für erhebliche Verunsicherung sorgen, was sich wiederum im Kaufpreis niederschlagen könnte.

Für weiterführende Infos insgesamt zur Due Diligence, insbesondere aber auch zur Vendor Due Diligence: Link.

 

 


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